Siehe, ich mache alles neu
Neues Jahr, neues Glück, neue Chancen. Zu Beginn eines neuen Jahres nehmen wir uns oft viel vor und denken, diesmal wird alles anders – mehr Ruhe, gesünder leben, weniger Streit, mehr Zeit mit Gott. Doch meist zeigt sich schon nach wenigen Wochen, dass vieles beim Alten bleibt. Die Nachrichten sprechen von Kriegen, Flucht, politischen Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheit. Statt Neuanfang erleben wir eher ein „weiter so“, und das oft nicht im positiven Sinn.
Genau in diese Situation hinein spricht die Jahreslosung: Siehe, ich mache alles neu (Offenbarung 21,5). Dieses Wort hängt nicht an unserer Leistungsfähigkeit, sondern an Gottes Treue. Es spricht mitten hinein in unsere Dunkelheit. Es erinnert an das „Gott sprach und es wurde“ ganz am Anfang der Schöpfung. Dieser Vers hingegen steht im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung. Johannes lebt verbannt auf der Insel Patmos. Auch den Gemeinden, an die er schreibt, geht es überwiegend schlecht. Johannes empfängt eine Vision, die sowohl in die konkrete Situation hineinspricht als auch ein großes Bild der Zukunft hin zum Ziel aufzeigt. Es wird deutlich: Trotz allem, was um uns herum geschieht, hat Gott das letzte Wort. Er verheißt etwas völlig Neues, nicht nur eine kosmetische Verbesserung des Alten. Johannes beschreibt einen neuen Himmel und eine neue Erde, die Gott schafft, mit Bildern, die oft Umschreibungen für etwas sind, das sich mit menschlicher Sprache kaum ausdrücken lässt. Doch er kann klar sagen, was nicht mehr sein wird: all das, was uns heute belastet. Gott selbst wird unsere Tränen abwischen. Er sieht jede einzelne.
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