Gemeinde-Magazin August bis Oktober 2026

Gott ist näher, als du denkst

In den letzten Jahren nimmt mein Eindruck zu, dass viele Menschen unter einer großen Last leiden. Menschen, die mit Jesu leben eingeschlossen. Die Herausforderungen scheinen nicht weniger zu werden: Sorgen um die Familie, gesundheitliche Probleme, finanzielle Unsicherheiten, Konflikte, Zukunftsängste oder einfach die Erschöpfung eines vollen Alltags. Manchmal begegnen mir Menschen, die sagen: „Ich weiß nicht mehr weiter.“ Und ehrlich gesagt kenne ich solche Momente auch selbst.

Gleichzeitig fällt mir etwas anderes auf. Viele wünschen sich Gottes Hilfe, seinen Frieden und seine Führung – aber sie verbringen kaum Zeit in seiner Gegenwart oder mit Menschen, die sie hin zu Gott ermutigen. Sie hoffen, dass Gott ihre Situation verändert, ohne selbst den Weg in seine Nähe zu suchen. Und wenn sie seine Hilfe nicht so erleben, wie sie es sich wünschen, wächst manchmal Enttäuschung oder sogar die Frage: „Wo ist Gott eigentlich?“ Diese Beobachtung ist keine Anklage. Sie ist vielmehr eine Einladung, über etwas Entscheidendes nachzudenken:

Die Bibel gibt uns eine wunderbare Verheißung: Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch (Jakobus 4,8). Gott ist kein ferner Beobachter, der sich vor uns versteckt oder wegschaut. Er lädt uns immer wieder ein, zu ihm zu kommen. Er wartet nicht darauf, bis wir perfekt sind oder alle Antworten kennen. Er freut sich über jeden Schritt, den wir auf ihn zugehen.

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